Abschlussfest Kindergarten Breitfeld 2

Höhepunkte unseres Kindergartenjahres im Breitfeld 2

Mit einem wunderschönen Abschiedsapéro ging im Kindergarten Breitfeld 2 am Abend des 28.Juli ein schönes, interessantes und intensives Kindergartenjahr zu Ende.

Wir starteten mit dem Thema Schloss und Könige/Drachen und genossen es, wie Prinzessinnen und Prinzen gekleidet, vieles über das Leben im Schloss in der heutigen Zeit und auch in früheren Zeiten zu erfahren. Begleitet hat uns der kleine Drachen Belfegor, welcher bei uns im Kindergarten gewohnt hat.

Der zweite Schwerpunkt beschäftigte uns über ein halbes Jahr. Das Thema Ernährung war spannend, informativ und für Kinder, Eltern und Kindergartenlehrpersonen sehr lehrreich. Was gehört zu den Gemüsen, was zu den Früchten. Was ist Fleisch und Wurst und wo gehört es in der Ernährungspyramide hin? Wie oft darf man Schokolade essen und in welchen Getränken hat es viel versteckten Zucker? Wie kaufen wir gut und saisonal ein, damit die Lebensmittel nicht um die halbe Welt geflogen werden müssen und was tun wir gegen das allgegenwärtige Wegwerfen von Lebensmitteln?

Zu den diversen thematisch aufgebauten Elternmorgen erschienen die Eltern zahlreich und verfolgten mit grossem Interesse die Ausführungen der Zahninstruktorin Tamara Widrig und auch den Informationen zum Projekt „Verwenden statt Verschwenden“ von Rosmarie Hochuli.

Die engagierte, wertschätzende  Mitarbeit der Eltern ermöglichte uns auch ein tolles Znüni Projekt. An abgesprochenen Tagen bereiteten verschiedene Eltern mit ihrem Kind zu Hause ein spezielles Znüni für die ganze Kindergruppe vor und brachten es dann in den Kindergarten. Die Vielfalt war riesengross und wir genossen immer wieder Überraschendes. Es gab feine Sachen aus verschiedenen Kulturen, Süsses, Salziges, Unbekanntes und Lieblingssachen. Für die Kinder war es eine riesige Herausforderung, von allen Znünis ein wenig zu probieren, auch wenn sie es völlig nicht kannten.

Immer öfter tauchte die Frage auf: Wie kocht, bäckt, macht man dieses feine Essen? Also lag es nahe, die Eltern nach den Rezepten für ihr spezielles Znüni zu fragen. Edith Gloor sammelte die Rezepte. Sie setzte sich mit Müttern zusammen und schrieb die Rezepte auf. Viele mussten mündlich weiter gegeben werden, da die verschiedenen Sprachen das Aufschreiben für die Eltern schwierig machten. Mit den Kindern suchte Frau Gloor im Internet passende Bilder zu ihrem Znüni Rezept. Endlich waren alle Rezepte erfasst, ausgedruckt und sortiert. Als krönender Abschluss entstand daraus ein Rezeptbuch, von welchem jedes Kind ein persönliches Exemplar am Abschlussfest geschenkt bekam.

Juli 2018, Edith Gloor und Rosmarie Hochuli