Podiumkonzert 2026

Junge Lenzburger Musiktalente brillierten

Sechs junge Solistinnen und Solisten wussten anlässlich des 4.Podiumskonzertes der Musikschule vollends zu überzeugen.

Schülerinnen und Schüler, welche im Instrumentalunterricht eine besonders hohe Leistungsfähigkeit ausdrücken und zudem die erforderlichen Vorgaben erfüllen, werden vom Kanton ins entsprechende Begabtenförderprogramm aufgenommen, so Musikschulleiter Heinz Binder bei der Begrüssung der zahlreichen Besucherinnen. Um diesen talentierten Lernenden eine besondere Auftrittsplattform zu bieten, veranstaltet die Musikschule schon zum 4. Mal dieses Podiumskonzert.  

Musikalisch sehr variantenreich eröffnete Simea Widmer mit ihrem Vortragsprogramm den Abend. Besonders hervorzuheben ist das «Prelude in D-Dur Op.43 Nr 1» von Reinhold Glière und «Le Coucou» des französichen Barockkomponisten Claude Daquin. Im Anschluss daran spielte sich der 12-jährige Bruder Jonathan Widmer mit der Gitarre in die Herzen der Zuhörer. Dies gelang ihm vor allem mit dem tanzartigen Titel «Time for Bossa» von Horst Grossnik.  Der erst 13-jährige Jona Siegel erspielte sich mit dem Kontrabass unlängst am Finale des Schweizerischen Jugendwettbewerbs in zwei Kategorien den ersten Rang mit Auszeichnung. Mit besonderer Freude präsentierte er sein Wettbewerbsprogramm erneut an diesem Konzert. In der Fülle seiner Vorträge stach vor allem das unterhaltsame Konzertstück «The bull steps out» von Norman Hesters hervor. Erstaunlich wie abgeklärt und locker diese Jungkünstler ihr Programm meisterten. Wäre doch dieses Konzert genau dafür gedacht, um den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu geben, um mit dem entstehenden Druck umzugehen und das Lampenfieber in eine gesunde Energie umzuwandeln, so Binder bei seiner Präsentation. Nahtlos angereiht waren die Vorträge von Rafael Said, welcher mit sichtlicher Freude auf dem Flügel gekonnt sein Lieblingsstück «Rondo alla Turca» von W.A. Mozart präsentierte. Janis Steiger stellte dann mit dem Schlagzeug seine Fähigkeiten unter besonderen Beweis. Mit «Take Five», bekannt durch das Dave Bruback Quarttet und einem anspruchsvollen Jazz-Fusion Stück begeisterte er die anwesenden Gäste auf seine besondere Art. Der Abschluss dieses grandiosen Konzerts gestaltete Ula Storastaite nochmals auf dem Flügel. Ihre ausdrucksstarke Interpretation von «Zug der Zwerge Op.54 Nr.3» von Edvard Grieg beeindruckte ebenso wie die «Fantasie-Impromptu Op. 66» von Frédérich Chopin.  

Nebst dem musikalischen Talent gehört noch viel mehr dazu resümierte Binder in seiner Ansage. Er attestiert all diesen Begabten gesunden Ehrgeiz, sehr viel Fleiss und grosse Freude an ihrem Instrument.  Den anerkennenden Hinweis auf den Bezug der Musikschule Lenzburg, die einen grossen Beitrag zur Förderung junger Talente leisten würde, verdankt der Musikschulleiter der Tatsache, dass örtlich kompetente und speziell engagierte Instrumentallehrpersonen hinter diesen Talenten stehen. Das gut gelaunte Publikum bestätigte abschliessend die herausragenden Leistungen der jungen Künstler mit grossem Applaus.